Als Hope 1977 auf den Markt kam, gab es eine ganze Menge Leute, die aufgrund der Gerüchte um die Band und ihr Debutalbum [siehe hier] neugierig geworden waren. Wer jedoch hoffte, Aufschluß zu erlangen über die Zusammensetzung der Band, bekam eine Absage erteilt. Auch hier sucht mensch auf Vinyl und Cover vergebens nach Namen und Konterfeis.
Stattdessen wird ein konzeptuelles Album vorgelegt, das sich musikalisch und textlich mit der untergegangenen Zivilisation eines fiktiven Planeten beschäftigt – und auf welche Weise! Witzig und verspielt, mit Anleihen an klassischer Musik (auch durch Einspielungen echter Orchesterpassagen), kreativen Einfällen en masse und einer stattlichen Anzahl unüblicher Instrumente und Sound-Techniken, nimmt einen dieser Soundtrack ohne Bilder mit auf die Reise in eine durchaus surreale Welt und übt auf Hörer, die gewillt sind, sich darauf einzulassen, einen unwiderstehlichen Sog-Effekt aus.
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Dies ist der Auftakt zu einer Reihe von Beiträgen zu John Cunningham Lilly, einem Erforscher geistiger Landkarten, der mit seinen Arbeiten und Büchern, dem berühmten Isolations-Tank und nicht zuletzt durch seine Arbeit mit Delphinen weltweit bekannt geworden ist. In Deutschland ist John C. Lilly in Wissenschaftskreisen anscheinend nicht sonderlich beliebt, da er sich selbst bereits frühzeitig als „Generalist“ outete und sich später sogar absichtlich selbst als „Scientist“ bezeichnete, wohlwissend, daß dieser Begriff in den etablierten Wissenschaftskreisen abwertend benutzt wurde, um Kollegen zu verunglimpfen, deren Ansichten man für suspekt hielt.
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Die kanadische Band existierte offiziell zwar von 1973 bis 1982, brachte jedoch erst 1976 ihr erstes von fünf regulären Alben heraus. Der letzte Longplayer erschien 1981. Ursprünglich von John Woloschuk und Dee Long geründet, stieß nach kurzer Zeit Terry Draper hinzu. Und in dieser Formation eroberte sich die Gruppe einen festen Platz in der „Progressive Rock“ – Welt, das lag zum einen an ihrem Debut und den Mutmaßungen und Legenden, die sich darum rankten, und zum anderen an ihrem Folgealbum „Hope“, das aus meiner Sicht zu einem der kreativsten und zeitlosesten Konzeptalben überhaupt gehört.
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Um es gleich vorwegzunehmen: ich liebe diesen Film. Als ich den Film zum ersten Mal sah – nur spärlich vorinformiert durch Attribute wie „etwas anderes Roadmovie“, „schräge Lovestory“, „schwarze Romanze mit leicht sarkastischem Einschlag“ und dem bei vielen Independent-Filmen scheinbar unvermeidlichen Urteil „kultig“ – war ich dementsprechend kritisch voreingenommen.
Gar zu viele derart hochgelobter Filme haben mich nämlich eher enttäuscht weil sie nicht halten konnten, was sie oder ihre Fürsprecher vollmundig versprachen. Hype, Oberflächlichkeit, bloße Attitüde – das sind dann noch die nettesten Dinge, die ich solchen Filmen nachsagen würde. Nun, glücklicherweise trifft das auf Wristcutters aus dem Jahre 2006 nicht zu.
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Der erste Beitrag in de tempore ist einem meiner Lieblingsgedichte des amerikanischen Dichters Walt Whitman (1819 – 1892) gewidmet: When I heard the Learn’d Astronomer (deutsch: Als den gelehrten Astronomen ich hörte). In diesem Beitrag setze ich mich zugleich allerdings auch mit der Problematik auseinander, wie schwierig und verzwickt es sein kann, ein Gedicht zu übersetzen, besonders wenn die Wahl zwischen Werktreue (also möglichst wortgemäße Übersetzung) und Nachdichtung (die freiere Variante, die dann allerdings den spirit des Gedichts erst recht einfangen und wiedergeben können sollte) zu treffen ist.
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