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	<title>Kommentare zu: Astrologie, Psychologie und der ganzheitliche Ansatz</title>
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	<description>Menschen · Musik · Film · Literatur · Philosophie · Psychonautik · Tarot · Natur</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 05:19:28 +0000</pubDate>
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		<title>Von: M.Danisch</title>
		<link>http://www.mansol.de/2009/06/28/astrologie-psychologie-und-der-ganzheitliche-ansatz/comment-page-1/#comment-355</link>
		<dc:creator>M.Danisch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 22:49:34 +0000</pubDate>
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		<description>Zun&#228;chst einmal mein Respekt vor dieser kurzweiligen Abhandlung, die es schafft, in nur wenigen Seiten einen sehr guten und klaren &#220;berblick &#252;ber das Ph&#228;nomen der Astrologie in seiner historischen Entwicklung zu vermitteln.

Im Resultat komme ich jedoch zu anderen Schl&#252;ssen, und meine, da&#223; die Astrologie sich durchaus an den geltenden Wissenschaften messen lassen mu&#223; (Was Deine Betrachtungsweise nicht notwendig ausschlie&#223;en mu&#223;.).

Ich meine nicht, da&#223; sie sich den Wissenschaften anbiedern mu&#223;, aber auch nicht, da&#223; sie sich aus der heute allgemein anerkannten Mehodik der Erkenntnisgewinnung ausklinken kann, um ihr "eigenes Ding" zu machen.

Hierf&#252;r sehe ich folgende Gr&#252;nde:

Die modernen Wissenschaften sind nach meinen Erkenntnissen historisch die konsequente kausale Folge der hellenistisch-astrologischen Weltbetrachtung. Nach meiner Ansicht tut die moderne Wissenschaft eigentlich nichts anderes, als das astrologische theoretische Gedankengeb&#228;ude ihrer Vorv&#228;ter praktisch-experimentell nachzuvollziehen. Moderne Erkenntnisse wie die &#228;quivalenz von Masse und Energie sind beispielsweise die fundamentale Grundlage des inneren Aufbaus des Zodiakus, und somit in ihm bereits erkenntnistheoretisch aufgehoben.

So gesehen 'mu&#223;' sich sogar die Astrologie an den Erkenntnissen moderner Wissenschaft messen lassen. Als ihre theoretische Grundlage der Wirklichkeitsbetrachtung (Logos und Kausalit&#228;t) kann sie nicht zu ihr in Widerspruch geraten. Wo sie es t&#228;te, m&#252;&#223;te sie in Frage gestellt werden.

Dazu mu&#223; man (Astrologen wie Wissenschafter) allerdings einmal hinschauen, was die Aussagen des Zodiakus eigentlich sind - genau dies wird aber im allgemeinen von keiner Seite wirklich geleistet - leider auch nicht von den Astrologen, denen es im allgemeinen nat&#252;rlich auch an naturwissenschaftliches Verst&#228;ndnis mangeln d&#252;rfte.

Astrologie ist eine reine Geisteswissenschaft, die mittels der Mathematik und Geometrie ein theoretisches Gedankengeb&#228;ude entworfen hat -  eine "Ordnungstruktur des Wirklichen", das meiner Ansicht nach an Einfachheit und Sch&#246;nheit nicht zu &#252;berbieten sein d&#252;rfte (Was bekanntlich unter Mathematikern ein wichtiges Indiz f&#252;r die Stimmigkeit einer Formel ist ... ;&#246;). 

Es ist somit nur ein Problem der Einsicht in diese "Formel" und der entsprechenden Fragestellungen, um sie an den heutigen "gesicherten" Erkennntissen zu messen.

Ich denke, nicht zuf&#228;llig befindet sich die heutige Naturwissenschaft, die es l&#228;ngst schon aufgegeben hat, sich als "exakt" zu bezeichnen, in ihrer Forf&#252;hrung als theoretische Wissenschaft in einem Proze&#223; neuerlicher "Vergeistigung". Manche ihrer Theorien lassen einen Oberguru als Realpolitiker erscheinen...

Hier schlie&#223;t sich gewisserma&#223;en der Kreis: Die moderne Naturwissenschaft ging aus der Idee hervor (vornehmlich der Astrologie), und endet letztlich (notwendig) wieder in der Idee.

Ich sehe in dieser Entwicklung genaugenommen eigentlich nur, da&#223; man historisch mittels der experimentellen Physik die Idee von der Welt "fa&#223;bar - be-greifbar" gemacht hat, um sich ihrer sicher zu sein (sinnliche Best&#228;tigung/Selbt-Wiederspiegelung der 'inneren Ordnung' - die als Solche &#252;ber keine Stofflichkeit verf&#252;gt).
Letztendlich wei&#223; man dann eben sicher, da&#223; die Welt sich tats&#228;chlich in der Idee/Entscheidung von ihr begr&#252;ndet ;&#246;)

Ich pl&#228;diere daher, die Astrologie zun&#228;chst einmal streng zu unterscheiden von der "Horoskopie". Hier sehe ich das entscheidende Mi&#223;verst&#228;ndnis der Astrologie gegen&#252;ber.

Die Astrologie besch&#228;ftigt sich nicht mit Horoskopen - nicht mit "Liebe", "Kariere", Gesundheit (Was auch immer diese fragw&#252;rdigen Begriffe bedeuten m&#246;gen). Mir ist auch von Phytagoras bis Aristoteles niemand der gro&#223;en Denker bekannt, die Horoskope gefertigt haben sollten. Diese Praxis war immer die der Altbabylonier und Chald&#228;er.

Der Zodiakus in seiner hellenistischen Form(el) beschreibt die Summe der Erkenntnisse seiner Konstrukteure dessen, was wir als "Wirklichkeit" bezeichnen. Nur darin begr&#252;ndet sich die "Astrologie" - die Lehre vom Kosmos.
Der Wunsch, das sich "ewig wandelnde" (erkannt als spezifische Verh&#228;lnism&#228;&#223;igkeit von relativen Kr&#228;ften zueinander (Planeten)) zu kontrollieren und vorherzusehen, entspricht wohl der menschlichen Natur, ist aber hier zun&#228;chst nicht gefragt!

Die "Horoskopie", in der sich Ptolem&#228;us f&#252;r die bis heute allgemeine astrologische Praxis verdient gemacht hat, ist lediglich eine theoretisch m&#246;gliche praktische Anwendung der Erkenntnisse der Astrologie, darf aber nicht mit ihr verwechselt werden - ein &#228;hnliches Problem wie zwischen spezieller Relativit&#228;tstheorie und allgemeiner Relativit&#228;tstheorie. Das eine beschreibt einen initialisierten (ideelen) Zustand des Wirklichen (grundlegende Gesetzm&#228;&#223;igkeiten) - das andere (theoretisch folgernd) seine konkrete (relativ Bewegte) Wirklichkeit.

Horoskopie setzt also zumindest schon einmal die genaueste Kenntnis der ihr zu Grunde liegenden Astrologie voraus - wer aber wollte heute behaupten, die "astrologische Formel" - den Zodiakus - wirklich verstanden zu haben?

Meines Erachtens liegt die vornehmliche Aufgabe der heutigen Astrologie zun&#228;chst einmal in der eingehenden Erforschung der Aussagen des Zodiakus - hier k&#246;nnten sich, wie ich &#252;berzeugt bin, Astrologie und moderne Wissenschaft bestens gegenseitig befruchten ;&#246;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zun&#228;chst einmal mein Respekt vor dieser kurzweiligen Abhandlung, die es schafft, in nur wenigen Seiten einen sehr guten und klaren &#220;berblick &#252;ber das Ph&#228;nomen der Astrologie in seiner historischen Entwicklung zu vermitteln.</p>
<p>Im Resultat komme ich jedoch zu anderen Schl&#252;ssen, und meine, da&#223; die Astrologie sich durchaus an den geltenden Wissenschaften messen lassen mu&#223; (Was Deine Betrachtungsweise nicht notwendig ausschlie&#223;en mu&#223;.).</p>
<p>Ich meine nicht, da&#223; sie sich den Wissenschaften anbiedern mu&#223;, aber auch nicht, da&#223; sie sich aus der heute allgemein anerkannten Mehodik der Erkenntnisgewinnung ausklinken kann, um ihr &#8220;eigenes Ding&#8221; zu machen.</p>
<p>Hierf&#252;r sehe ich folgende Gr&#252;nde:</p>
<p>Die modernen Wissenschaften sind nach meinen Erkenntnissen historisch die konsequente kausale Folge der hellenistisch-astrologischen Weltbetrachtung. Nach meiner Ansicht tut die moderne Wissenschaft eigentlich nichts anderes, als das astrologische theoretische Gedankengeb&#228;ude ihrer Vorv&#228;ter praktisch-experimentell nachzuvollziehen. Moderne Erkenntnisse wie die &#228;quivalenz von Masse und Energie sind beispielsweise die fundamentale Grundlage des inneren Aufbaus des Zodiakus, und somit in ihm bereits erkenntnistheoretisch aufgehoben.</p>
<p>So gesehen &#8216;mu&#223;&#8217; sich sogar die Astrologie an den Erkenntnissen moderner Wissenschaft messen lassen. Als ihre theoretische Grundlage der Wirklichkeitsbetrachtung (Logos und Kausalit&#228;t) kann sie nicht zu ihr in Widerspruch geraten. Wo sie es t&#228;te, m&#252;&#223;te sie in Frage gestellt werden.</p>
<p>Dazu mu&#223; man (Astrologen wie Wissenschafter) allerdings einmal hinschauen, was die Aussagen des Zodiakus eigentlich sind - genau dies wird aber im allgemeinen von keiner Seite wirklich geleistet - leider auch nicht von den Astrologen, denen es im allgemeinen nat&#252;rlich auch an naturwissenschaftliches Verst&#228;ndnis mangeln d&#252;rfte.</p>
<p>Astrologie ist eine reine Geisteswissenschaft, die mittels der Mathematik und Geometrie ein theoretisches Gedankengeb&#228;ude entworfen hat -  eine &#8220;Ordnungstruktur des Wirklichen&#8221;, das meiner Ansicht nach an Einfachheit und Sch&#246;nheit nicht zu &#252;berbieten sein d&#252;rfte (Was bekanntlich unter Mathematikern ein wichtiges Indiz f&#252;r die Stimmigkeit einer Formel ist &#8230; ;&#246;). </p>
<p>Es ist somit nur ein Problem der Einsicht in diese &#8220;Formel&#8221; und der entsprechenden Fragestellungen, um sie an den heutigen &#8220;gesicherten&#8221; Erkennntissen zu messen.</p>
<p>Ich denke, nicht zuf&#228;llig befindet sich die heutige Naturwissenschaft, die es l&#228;ngst schon aufgegeben hat, sich als &#8220;exakt&#8221; zu bezeichnen, in ihrer Forf&#252;hrung als theoretische Wissenschaft in einem Proze&#223; neuerlicher &#8220;Vergeistigung&#8221;. Manche ihrer Theorien lassen einen Oberguru als Realpolitiker erscheinen&#8230;</p>
<p>Hier schlie&#223;t sich gewisserma&#223;en der Kreis: Die moderne Naturwissenschaft ging aus der Idee hervor (vornehmlich der Astrologie), und endet letztlich (notwendig) wieder in der Idee.</p>
<p>Ich sehe in dieser Entwicklung genaugenommen eigentlich nur, da&#223; man historisch mittels der experimentellen Physik die Idee von der Welt &#8220;fa&#223;bar - be-greifbar&#8221; gemacht hat, um sich ihrer sicher zu sein (sinnliche Best&#228;tigung/Selbt-Wiederspiegelung der &#8216;inneren Ordnung&#8217; - die als Solche &#252;ber keine Stofflichkeit verf&#252;gt).<br />
Letztendlich wei&#223; man dann eben sicher, da&#223; die Welt sich tats&#228;chlich in der Idee/Entscheidung von ihr begr&#252;ndet ;&#246;)</p>
<p>Ich pl&#228;diere daher, die Astrologie zun&#228;chst einmal streng zu unterscheiden von der &#8220;Horoskopie&#8221;. Hier sehe ich das entscheidende Mi&#223;verst&#228;ndnis der Astrologie gegen&#252;ber.</p>
<p>Die Astrologie besch&#228;ftigt sich nicht mit Horoskopen - nicht mit &#8220;Liebe&#8221;, &#8220;Kariere&#8221;, Gesundheit (Was auch immer diese fragw&#252;rdigen Begriffe bedeuten m&#246;gen). Mir ist auch von Phytagoras bis Aristoteles niemand der gro&#223;en Denker bekannt, die Horoskope gefertigt haben sollten. Diese Praxis war immer die der Altbabylonier und Chald&#228;er.</p>
<p>Der Zodiakus in seiner hellenistischen Form(el) beschreibt die Summe der Erkenntnisse seiner Konstrukteure dessen, was wir als &#8220;Wirklichkeit&#8221; bezeichnen. Nur darin begr&#252;ndet sich die &#8220;Astrologie&#8221; - die Lehre vom Kosmos.<br />
Der Wunsch, das sich &#8220;ewig wandelnde&#8221; (erkannt als spezifische Verh&#228;lnism&#228;&#223;igkeit von relativen Kr&#228;ften zueinander (Planeten)) zu kontrollieren und vorherzusehen, entspricht wohl der menschlichen Natur, ist aber hier zun&#228;chst nicht gefragt!</p>
<p>Die &#8220;Horoskopie&#8221;, in der sich Ptolem&#228;us f&#252;r die bis heute allgemeine astrologische Praxis verdient gemacht hat, ist lediglich eine theoretisch m&#246;gliche praktische Anwendung der Erkenntnisse der Astrologie, darf aber nicht mit ihr verwechselt werden - ein &#228;hnliches Problem wie zwischen spezieller Relativit&#228;tstheorie und allgemeiner Relativit&#228;tstheorie. Das eine beschreibt einen initialisierten (ideelen) Zustand des Wirklichen (grundlegende Gesetzm&#228;&#223;igkeiten) - das andere (theoretisch folgernd) seine konkrete (relativ Bewegte) Wirklichkeit.</p>
<p>Horoskopie setzt also zumindest schon einmal die genaueste Kenntnis der ihr zu Grunde liegenden Astrologie voraus - wer aber wollte heute behaupten, die &#8220;astrologische Formel&#8221; - den Zodiakus - wirklich verstanden zu haben?</p>
<p>Meines Erachtens liegt die vornehmliche Aufgabe der heutigen Astrologie zun&#228;chst einmal in der eingehenden Erforschung der Aussagen des Zodiakus - hier k&#246;nnten sich, wie ich &#252;berzeugt bin, Astrologie und moderne Wissenschaft bestens gegenseitig befruchten ;&#246;)</p>
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	<item>
		<title>Von: antiferengi</title>
		<link>http://www.mansol.de/2009/06/28/astrologie-psychologie-und-der-ganzheitliche-ansatz/comment-page-1/#comment-67</link>
		<dc:creator>antiferengi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 16:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Und da ist nicht „wissenschaftliche Neutralit&#228;t“ angesagt, sondern Empathie. Mensch sein hei&#223;t Menschwerden.&lt;/em&gt;
Yup, das kann man wohl kaum noch sch&#246;ner zusammenfassen.
Mich wundert es zus&#228;tzlich immer wieder dass innerhalb des Themas Aufkl&#228;rung und/oder Rationalit&#228;t immer aufs neue versucht wird einen Workaround um das menschliche Unterbewusstsein zu basteln, was ja bedeutet das ein Paradigma sowieso schon in Frage gestellt ist.
&#220;brigens nochmals Danke f&#252;r alle vorherigen Folgen. Extrem lesenswert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Und da ist nicht „wissenschaftliche Neutralit&#228;t“ angesagt, sondern Empathie. Mensch sein hei&#223;t Menschwerden.</em><br />
Yup, das kann man wohl kaum noch sch&#246;ner zusammenfassen.<br />
Mich wundert es zus&#228;tzlich immer wieder dass innerhalb des Themas Aufkl&#228;rung und/oder Rationalit&#228;t immer aufs neue versucht wird einen Workaround um das menschliche Unterbewusstsein zu basteln, was ja bedeutet das ein Paradigma sowieso schon in Frage gestellt ist.<br />
&#220;brigens nochmals Danke f&#252;r alle vorherigen Folgen. Extrem lesenswert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Die moderne Astrologie und ihre Besonderheiten &#124; de tempore</title>
		<link>http://www.mansol.de/2009/06/28/astrologie-psychologie-und-der-ganzheitliche-ansatz/comment-page-1/#comment-66</link>
		<dc:creator>Die moderne Astrologie und ihre Besonderheiten &#124; de tempore</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 12:33:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] mein Hauptaugenmerk sich auf die symbolische und psychologische Astrologie richtet, zu der ich im letzten Teil dieser Reihe noch einiges zu sagen haben [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] mein Hauptaugenmerk sich auf die symbolische und psychologische Astrologie richtet, zu der ich im letzten Teil dieser Reihe noch einiges zu sagen haben [...]</p>
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