Silent Running - Lautlos im Weltraum
Als der US-amerikanische Science-Fiction-Film 1972 (Herstellungsjahr 1971) erschien, war es tatsächlich noch still im Weltraum der SF-Filme. Dies änderte sich bekanntlich mit dem Erscheinen des ersten Films der „Star Wars“-Reihe. Seitdem ist es in Filmen selten still im All. Doch Ende der 1960er Jahre bis Mitte der 1970er ging es den Geschichtenerzählern und Regisseuren noch um etwas anderes als um Kämpfe mit Außerirdischen und bloße Action.
Das All ist dunkel. Das All ist leer. Es ist kalt - und still. Und der Mensch machte sich in jenen Zeiten gerade erst auf zu den Sternen. Als Stanley Kubrick die Kurzgeschichte „The Sentinel“ von Arthur Clarke 1968 unter dem Titel „2001 – Odyssee im Weltraum“ verfilmte, wurden diese Tatsachen noch gewürdigt. Darum ist z. B. der Asteroidengürtel hinter dem Mars recht „leer“, und die Szenen auf dem Mond sind wie eine Vorwegnahme der tatsächlich später stattfindenden Mondlandung. Auch Douglas Trumbull, der mit Silent Running als Spielfilm-Regisseur debutierte, achtete darauf, ein möglichst realistisches Weltraum-Szenario auf die Leinwand zu bringen.
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