de tempore

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Kategorie: Philosophie

Die Astrologie von den Anfängen bis zur Neuzeit (Teil 4)

 
Der zweite und dritte Teil war all den Denkern, Philosophen und Wissenschaftlern der griechischen Antike vorbehalten, die sozusagen die wichtigen Vorarbeiten geleistet haben, auf deren Basis Nachfolger wie Epikur, Archimedes, Aristarch, Zenon (Stoiker) und Hipparch – aber auch die Astronomie / Astrologie (Berossos und Ptolemäus) in den folgenden vier Jahrhunderten ihre Arbeiten fortführen konnten.
Dieser vierte Teil wird den Kreis nun schließen mit einem kurzen Abriß des Zeitraumes von etwa 300 v.u.Z. bis ins 4. Jahrhundert hinein, um dann im fünften Teil das Mittelalter bis hin zur Neuzeit zu beleuchten.
 
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Die Astrologie von den Anfängen bis zur Neuzeit (Teil 3)

 
Im zweiten Teil haben wir den Einfluß der Vorsokratiker des antiken Griechenlands auf Astrologie, Naturwissenschaft und Philosophie festgestellt – in diesem dritten Teil dieses Abrisses über die Entwicklung der Astrologie nun kommen wir zu den Sophisten und Philosophen. Menschen wie Sokrates, Platon, Demokrit, Aristoteles betreten die Bühne.
 
Es ist die Zeit, in der jedoch auch „die hellenische Krisis der Seele“ begann (Friedell). Denn den Gegenpol zu Sokrates und Platon bildeten die Sophisten: Anaxagoras, Protagoras, Gorgias, Hippias und Prodikos, um nur die Bekanntesten zu nennen. Wegen dieser „erfand“ Sokrates sozusagen den Begriff „Philosophie“, in Abgrenzung zu den Sophisten, die er verabscheute. Sein Schüler Platon bezeichnete die Sophisten als „Krämer, der mit Kenntnissen handeln“ und Aristoteles nannte die Sophistik gar eine Wissenschaft des Unwesentlichen, eine Scheinweisheit.
 
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Die Astrologie von den Anfängen bis zur Neuzeit (Teil 2)

 
Nach der Einführung und dem ersten Teil der Geschichte und Entwicklung der Astrologie, der mit der ersten umfassenden Veröffentlichung und Systematisierung durch Claudius Ptolemäus im Jahre 140 schloß, möchte ich nun in diesem und dem nächsten Teil aufzeigen, daß Ptolemäus dem zuzuordnen ist, was wir heutzutage „Mainstream“ nennen würden, denn er stützte sich auf das bis dato angesammelte Wissen seiner Zeit.
 
Immerhin schrieb er mit seinem „Viererbuch“ ein Standardwerk der Astrologie, das bis in das 17. Jahrhundert hinein uneingeschränkte Gültigkeit besaß. Seine Absicht war es, aufzuzeigen, daß die Astrologie durchaus als zweckdienliche Wissenschaft ihren Teil dazu beitragen könne, um den Menschen dazu zu bewegen, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Daß die Auslegung eines Horoskops von den meisten Menschen eher als ein Diktat aufgefaßt wird statt als Quelle der Selbsterkenntnis, dürfen wir nicht Ptolemäus ankreiden.
 
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Der Heilsbringer - eine kurze Erzählung

 
Neben Musik-, Film- und Buchbesprechungen ist de tempore von mir auch deshalb ins Leben gerufen worden, um über „Gott und die Welt“ nachdenken zu können und philosophisch tätig zu sein. Philosophie verstehe ich dabei ganz im Sinne von „Liebe zum Wissen“, als Suche, im Gegenteil zur Sophisterei, der „Ansammlung von Wissen“.
 
Mein Selbstverständnis als Autor bietet mir da natürlich auch Möglichkeiten, philosophische Gedanken in die Form der Kurzgeschichte oder Erzählung zu gießen, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Heilsbringer ist eine solche kurze Erzählung…
 
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Vom Wert der Intuition

 
Der dritte und letzte Teil der kleinen Reihe über das Denken und die Wahrnehmung. Denn neben der „äußeren“ Wahrnehmung, über die ich im vorherigen Beitrag schrieb, gibt es natürlich noch die „innere“ Wahrnehmung, oder auch „Innenschau“ genannt. Die Basis für diese Innenschau bildet die Intuition.
 
Im Gegensatz zum Intellekt ist die Intuition nicht manipulierbar. So wie auch das Unterbewußtsein (mir persönlich sagt der Jung’sche Begriff „Das Unbewußte“ mehr zu) nicht manipulierbar ist im Gegensatz zum Bewußtsein. Intuition entspringt stets dem Unbewußten und muß zunächst einmal wahrgenommen und zugelassen werden (also ins Bewußtsein transportiert werden), um im Anschluß daran mit Hilfe des Denkens (intellektuelle Tätigkeit) übertragen oder übersetzt werden zu können.
 
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Der eigenen Wahrnehmung trauen

 
Dies ist die Fortsetzung des ersten Beitrags „Anregung zum Selberdenken“. Nur kurz und sehr gerafft noch einmal zusammengefaßt ging es im ersten Beitrag darum, daß das Selberdenken Bewußtheit voraussetzt, die mensch sich zunächst einmal erarbeiten muß. Dazu zählen auch die Aufmerksamkeit und Genauigkeit bei der Informationsaufnahme via Wahrnehmung durch die Sinne, verbunden mit Achtsamkeit und einem offenen „mind“. Mensch sollte sich einfach darüber bewußt sein, daß es eine ungefilterte, wertneutrale Aufnahme von Informationen schlicht nicht gibt.
 
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Anregung zum Selberdenken

 
und Aufforderung, der eigenen Wahrnehmung zu trauen. Wer nicht selbst denkt, für den denken andere. Wer nicht selbst denkt, der kann gar nicht sein. Wer nicht selbst denkt, sollte eigentlich gar nicht „ich“ sagen. Wer seiner eigenen Wahrnehmung nicht traut, sollte sich fragen, was mit ihm nicht stimmt. Doch Wahrnehmung setzt eine gewisse Sensibilität voraus und die Fähigkeit, Informationen aufzunehmen, ohne sie sofort zu bewerten. Daher ist Wahrnehmung zuallererst einmal „Schau“. Dieses „Schauen“ kann auch nach innen gerichtet werden, und es beschränkt sich nicht auf die Informationsaufnahme durch die Sinnesorgane. Wenn es überhaupt „Objektivität“ gibt, kann sie hier im „Subjektiven“ ausgeübt werden.
 
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