de tempore

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Kategorie: Psychonautik

Goethe gechannelt

 
Heute ist zwar bereits der 7. Februar, doch es ist der erste Sonntag des Monats, und so feiere ich ein kleines und wohl nur mir wichtiges Jubiläum. Der 1. Februar des letzten Jahres war ebenfalls der erste Sonntag, und an diesem Tag ging dieses Blog online, damit ich mir selbst einen Ausgleich schaffen konnte zur Tagespolitik, der ich es unseligerweise erlaubt hatte, mein damaliges Blog “Amok Koma” zum Schluß so derartig zu dominieren, daß ich nahe dran war, geistig zu veröden.
 
Eröffnet wurde mit Walt Whitman und einem meiner Lieblingsgedichte von ihm. Bemerkenswerterweise – es war mir zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewußt – war 2009 auch das Jahr der Astronomie, und es finden sich recht viele Beiträge in diesem Blog (das war dann schon mehr oder weniger beabsichtigt), die das Thema zumindest streifen. Nun, dieses kleine Jubiläum möchte ich nun mit einem Dichter begehen, an dem wohl kein(e) Deutsche(r) vorbeikommt, obs gefällt oder nicht.
 
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Weihnachten – Silvester – Jahresendzeit – Streßzeit?

 
Nachdem ich am 1. Weihnachtstag eine kleine Sammlung von Wissenswertem zu diesem Fest veröffentlicht habe, möchte ich in diesem Beitrag durchaus mal etwas kritischer den Umgang der Menschen mit diesem Fest und den Tagen danach bis Silvester begutachten. Denn wenn ich zurückdenke an meine Kinderzeit, dann stelle ich fest, daß zwar der Konsum noch nicht alles in der Weise beherrscht hat, wie es heutzutage der Fall ist, doch gleichzeitig muß ich leider ebenso feststellen, daß meine Eltern sich seinerzeit genausowenig mit den Hintergründen der Festivitäten auseinandergesetzt haben wie viele Menschen heute.
 
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Astrologie, Psychologie und der ganzheitliche Ansatz

 
Im vorigen Beitrag hatte ich die verschiedenen Strömungen der heutigen Astrologie vorgestellt und kurz beleuchtet. In diesem letzten Artikel möchte ich eine Möglichkeit ausloten, wie die Astrologie – unabhängig vom Anerkenntnis des etablierten Wissenschaftsbetriebs, doch auch jenseits der „esoterischen Boom-Industrie“ – ihren schlechten Ruf korrigieren könnte, indem sie sich auf das konzentriert, das von der Anlage her schon immer implizit vorhanden war.
 
Freilich hat das mit der Art Astrologie, die durch die Medien transportiert wird und der „esoterischen“ Spielart, die durch die einschlägigen Foren geistert, herzlich wenig zu tun. Das Problem, die Wurzeln mit dem Neuen zu verbinden und mit ernsthafter Arbeit und der nötigen Geistestiefe eine echte Weiterentwicklung anzustreben, gibt es allerdings in nahezu jeder Disziplin: ob bei Wissenschaft, Religion, Spiritualität oder auch in der Kunst.
 
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Die moderne Astrologie und ihre Besonderheiten

 
Obwohl die Astrologie bereits zu Beginn des sogenannten naturwissenschaftlich-technischen Zeitalters kaltgestellt und teils sogar verboten wurde (siehe meinen vorherigen Beitrag), bemühen sich ihre Anhänger weiterhin, wissenschaftlich anerkannt zu werden. Bislang ohne Erfolg – natürlich ohne Erfolg, möchte ich hinzufügen, denn sie erfüllt nicht die dazu erforderlichen Kriterien, über die sich seitdem die Wissenschaft definiert.
 
Ich persönlich finde das Gebuhle um Anerkenntnis weder sinnvoll noch unterstützenswert, denn damit reduziert sich die Astrologie gleichsam selbst. Im ersten Teil dieses Nachtrags möchte ich noch kurz auf die „Beweisführungen“ der Astrologie des 20. Jh. eingehen, um dann den Bogen zu schlagen, welchen Stellenwert eine „geläuterte“ Astrologie in der heutigen Zeit für den Menschen haben könnte, wenn sie nur wollte.
 
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Indra webt die Fäden

 
… ist der Titel eines Gedichts, das ich vor einigen Jahren schrieb und das auch heute noch in seinen Aussagen für mich gültig ist, vielleicht sogar mehr denn je. Wer sich nun fragt, wer oder was Indra ist, bekommt die Antwort darauf in diesem Beitrag. Zwei Anmerkungen vorneweg - erstens: Indra ist ein Gott, der unter anderem in den indischen Veden gepriesen wird; zweitens: ich glaube nicht an Götter (im herkömmlichen Verständnis).
 
Am ehesten würde ich mich tatsächlich als Atheist bezeichnen, zugleich jedoch durchaus als religiös. Ich bin der Überzeugung, daß Nicht-Glaube „religiöser“ sein kann als Glaube. Die Essenz der Religion liegt für mich in der (grundsätzlich subjektiven und individuellen) religiösen Erfahrung, und nicht in irgendeinem Glauben oder der Befolgung irgendwelcher Vorschriften diverser „religiösen“ Theorien oder Systeme (zu denen ich auch Ideologien zähle).
 
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John C. Lilly und die Delphine

 
Dies ist der Auftakt zu einer Reihe von Beiträgen zu John Cunningham Lilly, einem Erforscher geistiger Landkarten, der mit seinen Arbeiten und Büchern, dem berühmten Isolations-Tank und nicht zuletzt durch seine Arbeit mit Delphinen weltweit bekannt geworden ist. In Deutschland ist John C. Lilly in Wissenschaftskreisen anscheinend nicht sonderlich beliebt, da er sich selbst bereits frühzeitig als „Generalist“ outete und sich später sogar absichtlich selbst als „Scientist“ bezeichnete, wohlwissend, daß dieser Begriff in den etablierten Wissenschaftskreisen abwertend benutzt wurde, um Kollegen zu verunglimpfen, deren Ansichten man für suspekt hielt.
 
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