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Tag: Carter Burwell

Joel und Ethan Coen – Blood Simple (Originalversion von 1984)

 
Kaum zu glauben, daß dieses Filmdebut der Gebrüder Coen mittlerweile 25 Jahre alt ist. Beide waren sie noch keine 30 Jahre alt, als sie ihren Erstling mit einem bescheidenen 1,5-Millionen-Dollar-Budget produzierten. In Deutschland hat dieser Film seltsamerweise immer noch den Nimbus eines Fan- oder Geheim-Tips (das hat sich auch nach dem Director’s Cut von 1998 nicht grundlegend geändert), obwohl er einer der besten Filme der Brüder ist.
 
Blood Simple ist jedoch nicht nur der erste Baustein in der Karriere der Coen-Brüder, sondern auch für eine Menge anderer Leute. Kamermann Barry Sonnenfeld arbeitete hier erstmals bei einem abendfüllenden Kinofilm mit (und danach noch zwei Mal für die Coens, bevor er sich dann als Regisseur einen Namen machte mit Filmen wie „Get Shorty“ und „Men in Black“), Frances McDormand startete mit diesem Film ihre Schauspielerkarriere, und Carter Burwell steuerte zum ersten Mal seine unverwechselbare Filmmusik bei (und avancierte zum Haus- und Hof-Komponist der Brüder).
 
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