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Tag: Philip K. Dick

Blade Runner – Erstveröffentlichung vs. Ridley Scott’s Director’s Cut

 
Im vorherigen Beitrag ging es noch hauptsächlich um die Romanvorlage des Films: Träumen Roboter von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick. Heute geht es um die Geschichte zur Verfilmung, um die zwei verschiedenen Fassungen und um die Frage, warum Blade Runner in der Tat zu den besten Science Fiction Filmen gehört, die je über die Leinwand geflimmert sind – und damit ist ausdrücklich der Director’s Cut gemeint.
 
Doch da dieser erst ein knappes Jahrzehnt nach der Veröffentlichung der - durch die Produzenten angeordneten - verstümmelten Fassung von 1982 erschien, gehe ich natürlich zunächst auf diese erste Veröffentlichung ein; denn anhand der Irritationen, die die 1982er-Version bei so manchem Kinogänger ausgelöst hat, läßt sich besonders gut darstellen, warum der 1991 erschienene Director’s Cut (also die Originalversion) so genial ist.
 
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Philip K. Dick - Träumen Roboter von elektrischen Schafen?

 
Wie in der Einführung zu dem US-amerikanischen Autor Philip K. Dick angekündigt, folgt heute der Artikel zu seinem 1966 geschriebenen Roman „Do androids dream of electric sheep?“ (dt. Träumen Roboter von elektrischen Schafen?), der 1968 veröffentlicht wurde. Kurze Zeit nach der Veröffentlichung erwarb die Filmindustrie bereits eine Option auf eine mögliche Verfilmung, die dann um 1973 etwa konkret wurde durch die Vorlage eines ersten Drehbuchs, das Philip K. Dick jedoch für ziemlich unausgegoren hielt.
 
Die Geschichte um die (langwierige) Entstehung und Realisierung des Films wird in der Fortsetzung (nächste Woche) Bestandteil dieses zweiteiligen Beitrags sein. Immerhin zogen von der Option bis zur endgültigen Verfilmung unter Regisseur Ridley Scott Anfang der 1980er Jahre über 10 Jahre ins Land, einschließlich wechselnder Drehbuchautoren und Konzeptionen, die schließlich in den SF-Klassiker „Blade Runner“ mündeten, den es jedoch ebenfalls in verschiedenen Fassungen gibt.
 
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Die Wiederkehr des Philip K. Dick

 
Dieser Beitrag ist der Auftakt zu einer lockeren Folge von Artikeln zu dem 1982 verstorbenen US-amerikanischen Autor Philip K. Dick und seinem literarischen Schaffen. Dick wurde mitten in der Rezession am 16. Dezember 1928 geboren. Er kam früh zur Science Fiction und zum Schreiben. Bereits als Jugendlicher verfaßte er erste Kurzgeschichten. Zudem schrieb er Texte für eine Radiosendung, die sich mit klassischer Musik befaßte.
 
Nachdem er 1947 die Schule verlassen hatte, arbeitete er in einem Schallplattenladen. In etwa jener Zeit lernte er Anthony Boucher kennen, den Herausgeber des Magazine of Fantasy and Science Fiction, der ihn dazu animierte, wieder mit dem Schreiben von Kurzgeschichten zu beginnen. Dick nahm Boucher beim Wort, schrieb und verkaufte schließlich 1951 seine erste SF-Kurzgeschichte („Roog“) an eben jenen Boucher. Bereits im Jahr darauf entschloß sich Dick, seinen Job zu schmeißen und von nun an als freiberuflicher Schriftsteller zu leben.
 
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