Alle Jahre wieder feiern die Menschen, die sich dem (westlichen) Christentum zuordnen, in diesen Tagen das Fest von Christi Geburt – der Menschwerdung Gottes. Dabei wurde der 25. Dezember als Geburtstag erst zu Beginn des 4. Jhs. amtlich festgelegt und hat rein gar nichts mit dem wirklichen wahrscheinlichen Geburtstag von Jesus zu tun, dessen historische Realität weiterhin umstritten bleibt.
Es kursieren eine ganze Menge möglicher Geburtstage in der Weltgeschichte herum, wobei der 25. Dezember nicht gerade als glaubwürdigstes Datum gehandelt wird, da im Gebiet, in dem Jesus geboren wurde, die Hirten nur von März bis November mit ihren Herden im Freien übernachteten. Wie dem auch sei, da ich im November und Dezember zu den kirchlichen Feiertagen einschließlich den Adventstagen Beiträge geschrieben habe, möchte ich das nun auch zu Weihnachten tun.
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Es gibt Filme, die erschließen sich erst nach mehrmaligem Schauen; es gibt Filme, die trotz ihrer Schwächen (oder vielleicht auch gerade deshalb) liebenswert sind; es gibt Filme, die unter der Oberfläche der erzählten Story genug Stoff zum Nachdenken, Philosophieren und Spekulieren bieten, so mensch das überhaupt will. Oft fallen derartige Filme bei Kritikern und Publikum durch. Der Gründe gibt es viele: überzogene Erwartungshaltung, miese PR-Arbeit (in dem der Fokus falsch gesetzt wird), Überforderung der Rezipienten…
Joe gegen den Vulkan von 1990 mit Tom Hanks und Meg Ryan ist ein solcher Film. Ich lasse mich in der Regel von den Urteilen anderer nicht beeinflussen, wenn ich für mich entscheide, ob ich einen Film, ein Buch, ein Musikwerk etc. gut finde und/oder mag, weil ich zu gerne analysiere, warum das so ist (im negativen Fall gilt das übrigens auch) – im Zusammenhang mit diesem Film allerdings fällt mir frappierend auf, wie wenig Fürsprecher er besitzt. Nun, mit diesem Beitrag gibt es im Netz ab heute wenigstens einen Fürsprecher mehr – mich. Ich halte diesen Film für sehr empfehlenswert, und dafür gibt es einen Haufen guter Gründe.
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